Ruanda, Nziza






Category: Kaffee
| Produzent | Jean Paul |
| Farm/Mühle | Liza Mill |
| Sorte | Red Bourbon |
| Verfahren | Gewaschen |
| Region | Kamembe |
| Höhenlage | 1.600 - 1.800 m ü. M. |
| Ernte | April - Juli |
Erwarten Sie Noten von Apfel, Orange und Blumen.

Unser Rwanda Direct Trade Processing Set ist zum zweiten Mal in Folge zurück! Ähnlich wie außergewöhnliche Weingüter aus derselben Traubenernte eines Weinbergs ganz unterschiedliche Weine hervorbringen können, gelingt das auch außergewöhnlichen Kaffeemühlen mit den Kaffeekirschen.
Jean Paul ist der Gründer der Liza Mill, benannt nach seiner Tochter. Tatsächlich sind alle vier dieser Lots nach Jean Pauls Kindern benannt: Nziza, Buki, Iza und Keza. Die gewaschenen, Honey-, Natural- und Anaerobic-Natural-Lots kehren zurück. Sie sind alle großartig, aber besonders Nziza verkörpert, was wir an ruandischem Kaffee lieben – lebendig, fruchtig und unglaublich belebend. Ein klassischer gewaschener ruandischer Kaffee.
Mit dieser Serie untersucht Jean Paul die verschiedenen Verarbeitungsmethoden und verwendet dabei Kaffee aus einer einzigen Kirschcharge. So zeigt er, wie die Mühle den Kaffee verändern und transformieren kann. Ziel dieser Serie ist es zu zeigen, wie spannend und talentiert Persönlichkeiten wie Jean Paul in der Kaffeebranche sind. Denn die Rolle eines Kaffeeproduzenten umfasst viele Menschen in der Kaffeekette und geht weit über den reinen Anbau hinaus.
Gewaschen ist eine Methode zur Verarbeitung von Kaffeebohnen, bei der die äußere Haut und das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche entfernt werden. Anschließend werden die Bohnen in Wasser eingelegt, um zu fermentieren und die restlichen Fruchtschichten zu entfernen.
Nachdem die äußeren Schichten entfernt wurden, sind die Bohnen mit einer klebrigen, zuckerhaltigen Substanz namens Mucilage bedeckt. Um diese zu entfernen, werden die Bohnen meist in großen Tanks oder Bottichen mit Wasser eingelegt und für einen Zeitraum von typischerweise 12 bis 48 Stunden fermentiert. Dabei bauen Enzyme das Mucilage ab, sodass es abgewaschen werden kann.
Nach Abschluss des Fermentationsprozesses werden die Bohnen mit Wasser abgespült, um alle Rückstände zu entfernen, und anschließend getrocknet – entweder durch Sonnenlicht oder mit mechanischen Trocknern. Dieses Verfahren ergibt einen sauberen, klaren Kaffee mit einer ausgeprägteren Säure und einem leichteren Körper als bei anderen Verarbeitungsmethoden. Es ermöglicht zudem, dass der Geschmack des Kaffees direkter vom Terroir und den Anbaubedingungen der Kaffeebäume beeinflusst wird.









